Bruggenmatt

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Die Kirchen

Den Grundstein zum Kirchenbau legten die Bonstetter im Jahre 1484, als Bonstetten eine eigene Pfarrgemeinde wurde. 1523 begann die Reformation durch Zwingli, und im folgenden Jahr entfernte man Kultusgegenstände und Bilder aus der Dorfkirche. An der Schlacht bei Kappel beteiligten sich auch Bonstetter; fünf Tote waren zu beklagen.

Im Jahr 1954 fand eine Gesamtrenovation statt. Ebenso wurde das alte Geläute gegen ein neues 3,8 Tonnen schweres ersetzt, das auf die Töne d, f, g, b gestimmt ist. Die Klangbilder der Glocke sind, wie es im Expertenbericht heisst, von ungewöhnlicher Einheitlichkeit.

1961 eröffnete die katholische Kirche für ihre Glaubensgenossen in Bonstetten und Umgebung im Saal des ehemaligen Restaurants Bahnhof den regelmässigen Gottesdienst. Der Umbau zur heutigen Kirche erfolgte im Jahre 1965. Mit der Zustimmung des Regierungsrates wurden die Gemeindeteile Bonstetten, Wettswil und Stallikon ab 1980 eine selbstständige Pfarrgemeinde, nachdem sie vorher zu Affoltern gehörten

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