Bruggenmatt

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Frühmittelalter

Erste archäologische Funde kamen im Gemeindegebiet von Bonstetten bereits im 19. Jh. zum Vorschein, so z.B. beim Torfstechen im Ried eine bronzezeitliche Schmucknadel. Ebenfalls aus der Bronzezeit stammen die Siedlungsreste, welche 1995 bei einem Bauvorhaben im Areal ?Buen? zum Vorschein gekommen sind.

Im Jahre 1981 wurden die schon seit langem bekannten Grabhügel in der Flur ?Im Gibel? ausgegraben. Es fanden sich mehrere reich ausgestattete Gräber der Hallstattzeit In unmittelbarer Nähe zu diesem Fundplatz befindet sich ein römischer Gutshof. Die Untersuchung einer Hallenvilla mit Portikus erbrachte Funde aus dem 1. und 2. Jh. n. Chr.





Die heute nicht mehr erhaltene Burganlage im ?Vorderdorf? datiert ins 13. Jh. Möglicherweise handelt es sich hierbei um den Stammsitz der 1217 erstmals urkundlich genannten Herren von Bonstetten. Die reformierte Kirche ist als Tochterkirche von Stallikon in der 2. Hälfte des 14. Jh. erstmals bezeugt..

Aus dem frühen Mittelalter stammende Gräber entdeckte man im heutigen Dorfzentrum. Erste schriftliche Überlieferungen finden sich im Markenbuch des Bistums Konstanz anno 1122. Der Gemeindebann "Boumstedin" umfasste damals ausser dem Dorfkern noch die Aussenhöfe Rüti, Sunneberg, Lochenfeld, Chäller, Strumberg, Bluemlen, Rebacher, Letten, Chäsern, Hirschenbach und Wengen, lauter Namen, die heute noch als Flurnamen im Gebrauch sind. Sie liegen alle am Rande unserer ausgedehnten Talebene oder auf den begrenzenden Abhängen, denn ein grosser Teil unseres Gemeindegebietes war damals von Torfmooren bedeckt. Die Namen Feldenmas, Dachenmas, Itenmas u.a. zeugen noch heute davon.

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