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Heizungssanierung

Bernhard Adamski, Freitag, 04. Juni 2010, 12:00 (vor 95 Tagen)
bearbeitet von pedro, Freitag, 04. Juni 2010, 15:06

Die bisherigen Aktivitäten der Heizungskommission habe ich von Beginn an mit grossem Interesse verfolgt. Immerhin geht es hier um ein Thema, das uns eine für alle Beteiligten tragfähige Lösung für die nächsten Jahrzehnte bringen soll.
Deshalb finde ich es auch sinnvoll, dass die für den 10.6.2010 geplante a.o.MEV kurzfristig abgesagt worden ist.
Die Meinungsbildung vor einer derart elementaren Entscheidung ist enorm wichtig, zumal niemand genau sagen kann, wann unsere heutige Heizanlage tatsächlich ihren Geist aufgeben wird.
Ich habe mich mit den nicht zuletzt von der Fa. Weisskopf Partner GmbH vorgeschlagenen Varianten auseinandergesetzt. So ist mir die am 21.8.2009 (a.o.MEV) nur nebenbei getätigte Aussage, wonach Photovoltaik eine "schlechte Umsetzung" besitzt, irgendwie unangenehm in Erinnerung geblieben.
Inzwischen werden Holzschnitzel im Rahmen des Umweltschutzes eher als problematisch (Feinstaub) angesehen, unabhängig davon, dass wir in der Schweiz schon heute Holz importieren müssen.
Vermutlich dürfte die Abhängigkeit von ausländischen Energielieferanten (Oel, Gas, Holz etc) inskünftig eher noch zunehmen.
Sowohl Wärmepumpen aus auch die unbeschränkt zur Verfüfung stehende Kraft der Sonne dürften deshalb langfristig als Quelle nicht nur die Energieprobleme unseres Quartiers für alle Zeit lösen.
Dabei geht es meines Erachtens einmal mehr nicht "nur" um Solarenergie zu Aufbereitung von Warmwasser, sondern vollumfänglich um Photovoltaik, d. h. um die direkte Umwandlung von Sonnenenergie in elektrischen Strom.
Wenn ich mir vorstelle, dass die Energieversorgung bei Satelliten im Weltall schon seit Jahrzehnten ausschliesslich via Photovoltaik erfolgt, dass sogar photovoltaische Solarkraftwerke in Lawinenverbauungen ganze Dörfer mit Energie versorgen, dass grosse Einkaufszentren (z.B.Länderpark Stans) auf diese Weise ausschliesslich auf die Kraft der Sonne vertrauen, dann frage ich mich, weshalb wir ausgerechnet in unserem Quartier das Rad neu erfinden wollen, zumal unsere Flachdächer endlich einer sinnvollen Verwendung zugeführt würden.
Uns stehen u. a. in unserer Nachbargemeinde Hedingen mit der Fa. Schweizer Experten der Sonderklasse zur Verfügung. Deren Meinung zu unserer "Problematik" würde ich ebenfalls gern erfahren, bevor ich meine Meinungsbildung in die eine oder andere Richtung lenke.
Freundliche Grüsse
Bernhard Adamski


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